Ist Glück wirklich Zufall?

Und wenn nicht?

Ich liebe die Ostsee. Deswegen lasse ich keine Gelegenheit aus, ans Meer zu fahren. Es weht meistens eine kühle Brise im Sommer und in den anderen Jahreszeiten trägt der Wind oft Schlechtwetterwolken auf die andere Seite des Horizonts.

Seit einiger Zeit, ganz besonders auf Grund diverser, sagen wir mal holperiger Lebenswege, beschäftige ich mich sehr intensiv mit meiner persönlichen Definition von Glück.

Was bedeutet Glück eigentlich für Dich? Wie beschreibst Du dieses „günstige Ereignis“?

Klar ist, jeder Mensch hat seine eigene Ahnung von dieser schwer greifbaren Materie.

Für mich persönlich beginnt Glück schon mit den ganz kleinen Dingen des Alltags, wie beispielsweise die morgendliche Begrüßung durch unseren Hund, der anschließende leckere Espresso oder wenn unser kleiner Sohn beim Einschlafen meine Hand einfach nicht loslässt. Das macht mich neben den strahlenden Hochzeitspaaren glücklich.

Mir ist inzwischen (mit viel Übung) bewußt, dass sich mein eigenes persönliches Glück nicht vom Außen abhängt. Das musste ich erst mit Anfang 40 erlernen!

Es gibt eine kleine Glücks-Geschichte, die ich unbedingt berichten muss.

Während unseres letzten Grömitz-Aufenthaltes diesen Mai ist mir persönlich etwas ganz Besonderes eingetreten: Ich durfte spontan im Urlaub eine standesamtliche Hochzeit begleiten.

Das war aber sowas von spontan!

Ich hatte einen Friseurtermin und kam mit der Ladeninhaberin ins Plaudern. Ich wollte von ihr wissen, in welcher Location die Brautpaare in Grömitz feiern und was sie empfehlen könne. „Wollen Sie heiraten?“, fragte sie mich?

Ich lachte: „Nee, ich bin seit 12 Jahren verheiratet, aber ich bin Hochzeitsfotografin und deswegen nur neugierig!“

Beim Thema Hochzeitsfotografie schien ich anscheinend schwer zu bremsen und es sprudelte nur so aus mir heraus. Die Friseurmeisterin unterbrach mich überraschend:“Ich heirate morgen!“

Beinahe wäre ich fassungslos vom Stuhl gerutscht. Sie weiter:“Ich wollte keinen Fotografen. Aber jetzt möchte ich Sie! Haben Sie morgen Zeit?“

Mal ganz ehrlich: So etwas ist mir noch nie passiert. Ich bekam also völlig unerwartet die Möglichkeit auch im Urlaub das zu tun, was ich am liebsten mache: eine Hochzeit zu fotografieren.

Der Empfang fand übrigens im Bootshaus Weißenhaus statt: Ein sagenhaftes Ambiente einer eleganten, dennoch ganz natürlichen Location direkt am weißen Puderzuckerstrand von Weißenhaus.

Manchmal kommt zum Zufall einfach noch eine ordentlich Portion Glück dazu.

 

 

 

 

 

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